Prof. Dr. Bernd Mayer: Nebel weniger schädlich als Rauch – und meine Meinung zur ICOS

Klare Worte spricht Prof. Dr. Bernd Mayer in einem neuen Interview, das ich Euch hier einbinde (eure IP-Adresse, die laut Datenschutzgesetzen ein „persönliches Datum“ ist, wird erst an Youtube übertragen, wenn Ihr den Film auch anschaut, nicht schon beim Aufruf dieser Blogseite).

Für alle, die dafür keine Zeit haben, hier das klare Statement zur Frage, ob das Dampfen „aus wissenschaftlicher Sicht“ tatsächlich genauso schädlich sei wie das Rauchen, wie ja immer noch von interessierten Kreisen behauptet wird.

„Ich glaube, da braucht man nicht einmal Wissenschaftler zu sein. Man braucht nur eine kleine Portion Hausverstand, um zu sehen, dass Verbrennungsrauch schädlicher ist als Nebel. E-Zigaretten generieren einen Nebel, ein Aerosol mit Flüssigkeitströpfchen, in dem die Verbrennungsprodukte fehlen. Da braucht es im Prinzip auch keine Studien! Ich habe auch zu Zeiten, als es noch keine Studien gab, klipp und klar allen Rauchern empfohlen, auf E-Zigaretten umzusteigen. Weil es nahe liegend ist, dass das weniger schädlich ist. Das ist auch völlig klar und darüber sind sich auch alle einig! Der Widerstand kommt ja von der Politik, von der Pharmaindustrie, von diversen Lobbys, die natürlich Verluste haben, wenn Raucher nicht mehr rauchen, sonder dampfen.“

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E-Zigaretten-Umsatz steigt auf 600 Millionen

Trotz des immer noch anhaltenden E-Zigaretten-Bashings von verschiedensten Seiten geht es mit dem Dampfen weiter voran. Hier eine Statistik der Umsatzentwicklung seit 2010:

Infografik: E-Zigaretten-Umsatz explodiert | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Statista schreibt dazu:

„Immer weniger Menschen rauchen – daraus eine Krise der Tabakindustrie abzuleiten wäre jedoch falsch. Die Branche hat bislang Mittel und Wege gefunden, die Umsätze u.a. durch Preiserhöhungen und Wachstum in Fernost relativ stabil zu halten. Wie die Infografik von Statista zeigt, werden auch E-Zigaretten zu einer immer größeren Einnahmequelle: Lag der Umsatz mit dem elektronischen Pendant zum Tabak-Glimmstängel im Jahr 2010 noch bei bescheidenen 5 Millionen Euro, ist er 2017 Schätzungen des Verbands des E-Zigaretten-Handels zufolge auf 600 Mio. Euro angewachsen. Zum Vergleich: der Umsatz mit Tabak-Zigaretten in Deutschland betrug 2017 21,4 Milliarden Euro. Davon ist die E-Zigarette also noch ein Stück entfernt. Experten rechnen aber weiterhin mit einem starken Umsatzanstieg in den kommenden Jahren.

Nikotinsalze: Lesen, bevor Ihr das ausprobiert!

Ab und an gibt es auch im Liquid-Sektor Neues, also über die bloße Vermehrung der Aromagemische hinaus. Aus den USA scheint da grade so ein Hype rund um „Nikotinsalze“ herüber zu schwappen, der Uninformierte leicht verleiten könnte, auf solche Liquids umzusteigen. Angeblich sollen sie „schneller wirken“, doch abgesehen von diversen Gefahren, die mit diesen Salzen einher gehen, scheint das nicht mal zu stimmen.

Auf das Thema Nikotinsalze bin ich durch VAPERS GURU aufmerksam geworden – eine sehr informative Quelle rund ums Dampfen. Ich lege allen, die mit dem Gedanken spielen, solche Nikotinsalzliquids auszuprobieren, den Artikel

Nikotinsalz – Gefahr oder Hype?

heftig ans Herz. Die Infos dazu sind umfassend recherchiert und wissenschaftlich fundiert. Richtig guter Journalismus!

Die Probleme, die mit dem Nikotinsalz verbunden sind, haben das Potenzial, die E-Zigarette erneut und verstärkt in Verruf zu bringen und insofern den Regulierern zuzuarbeiten, die sie gerne ganz wegbekommen würden. Und nicht nur das: die Abhängigkeit vom Nikotin würde gesteigert, wenn die Versprechungen der Vertreiber wahr wären – anstatt verringert, wie es alle Dampfer mit Freude erleben!